Das Projekt
Die umfassendste und schönste Enzyklopädie für Folklore, Mythologie und dunkle Legenden aus aller Welt. Frei zugänglich, sorgfältig recherchiert und atmosphärisch aufbereitet.
Folklorepedia sammelt das dunkle Wissen der Menschheit, von vergessenen Geistern bis zu unsterblichen Göttern, und macht es für alle zugänglich.
Wir wollen die umfassendste und zugleich schönste Enzyklopädie für Folklore und Mythologie sein. Jede Kultur verdient Sichtbarkeit. Von europäischen Sagen über afrikanische Mythen bis zu polynesischen Legenden dokumentieren wir die gesamte Bandbreite menschlicher Vorstellungskraft, ohne Hierarchie und ohne Wertung.
Dabei treiben uns drei Dinge an: enzyklopädisches Wissen, eine dichte Atmosphäre und kulturelle Vielfalt. Folklore soll sich anfühlen wie eine Reise in eine andere Welt, nicht wie ein trockenes Lexikon.
Unser Leitsatz
Das dunkle Wissen der Menschheit gehört allen. Wir bewahren es mit der Sorgfalt der Wissenschaft und der Ehrfurcht vor jenen, die es überliefert haben.
Enzyklopädische Genauigkeit ist die Grundlage von allem. Jeder Eintrag stützt sich auf akademische Quellen, ethnologische Studien und überlieferte Primärtexte. Folklore verdient denselben Respekt wie jede andere Wissenschaft.
Unsere Arbeit stützt sich auf etablierte Klassifikationssysteme der Folkloristik. Der ATU-Index (Aarne-Thompson-Uther) bildet die Grundlage für die Zuordnung von Erzähltypen. Der Thompson Motif-Index hilft uns, wiederkehrende Motive kulturübergreifend zu identifizieren. Und die morphologische Analyse nach Vladimir Propp gibt uns das Werkzeug, Erzählstrukturen systematisch zu verstehen.
Diese wissenschaftlichen Frameworks verbinden wir mit einer zugänglichen, atmosphärischen Darstellung, damit das Wissen nicht in akademischen Silos bleibt, sondern für alle erlebbar wird.
Mythen und Legenden sind lebendiges Erbe. Wir behandeln sie als das, was sie für ihre Herkunftsgemeinschaften sind: bedeutungsvoll, vielschichtig und nie bloß Dekoration. Wo Quellen uneinheitlich sind, machen wir das transparent, statt eine einzelne Lesart als die Wahrheit zu verkaufen.
Viele Wesen in Folklorepedia tragen eine Dunkelheits-Einstufung, dargestellt durch Mondsymbole. Die Skala hilft, auf einen Blick einzuordnen, wie unheimlich, verstörend oder bedrohlich eine Gestalt in ihrer Überlieferung wirkt. Sie reicht von Stufe eins bis fünf:
Die Einstufung ist kein objektives Maß, sondern eine kuratorische Orientierung, gestützt auf die Rolle eines Wesens in seinen Quellen.
Folklorepedia ist 2026 als unabhängiges Projekt entstanden, getragen von der Leidenschaft für Geschichten und für die Kulturen, die sie hervorgebracht haben. Schon zum Start umfasst das Archiv über 150 Einträge aus mehr als 30 Kulturtraditionen, vollständig auf Deutsch.
Das Projekt wächst weiter. Wer eine Legende kennt, die hier fehlt, oder eine Quelle beisteuern möchte, ist eingeladen, sich zu melden.
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