Das Bestiary
Götter und Geister, Untote und Gestaltwandler, Hexen und Trickster. Jede Kultur kennt ihre eigenen Wesen. Hier sammeln wir sie, ordnen sie nach Region und Dunkelheitsstufe und erzählen ihre Geschichten.
Die Hexe der slawischen Folklore, die in einer Hütte auf Hühnerbeinen lebt. Sie ist Helferin und Zerstörerin zugleich, je nachdem, wer ihr begegnet.
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Der Geist des Winters und der unersättlichen Gier aus der Algonquin-Tradition. Wer dem Kannibalismus verfällt, wird selbst zum Wendigo: ein hungernder Schrecken, der niemals satt wird.
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Die rumänischen Untoten und Vorläufer des modernen Vampirmythos. Lebende und tote Strigoi wandeln unter den Menschen, kehren aus dem Grab zurück und zehren von den Lebenden.
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Untote Hüter nordischer Grabhügel. Stärker als jeder Lebende, bewachen sie eifersüchtig ihre Grabschätze und strafen jeden, der es wagt, ihre Ruhe zu stören.
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Der neunschwänzige Fuchsgeist Japans. Trickster, Verführer und manchmal treuer Begleiter. Je mehr Schwänze er trägt, desto mächtiger und älter ist er.
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Aus rauchlosem Feuer erschaffen, existieren die Djinn parallel zur Welt der Menschen. Mächtig, launisch und selten wohlwollend, können sie Wünsche erfüllen und ebenso ins Verderben führen.
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Der Spinnen-Trickster der westafrikanischen Folklore. Klug, listig und für alle Geschichten der Welt verantwortlich. Mit Witz statt Stärke überlistet er selbst die Mächtigsten.
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Die Todesbotin der irisch-keltischen Tradition. Ihr klagender Schrei in der Nacht kündigt den nahen Tod eines Familienmitglieds an, lange bevor die Trauer beginnt.
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Das titanische Seeungeheuer der skandinavischen Seefahrer. Ganze Schiffe versanken in seinen Tentakeln, und wo es auftaucht, kocht das Meer und verschlingt jede Hoffnung auf Heimkehr.
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Die Weinende: der Geist einer Mutter, die ihre Kinder ertränkte und nun für immer an Flussufern weint und sucht. Wer ihr Klagen hört, sollte sich vom Wasser fernhalten.
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Die Gorgone mit dem Schlangenhaar. Einst eine schöne Priesterin, verflucht von Athena: Wer ihr in die Augen blickt, erstarrt augenblicklich zu Stein.
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Der „Ziegensauger" Lateinamerikas: eine moderne Kryptidlegende seit 1995, die nachts Nutztiere aussaugt. Zwischen Reptilienmonster und räudigem Kojoten.
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Der belebte Lehmkoloss der jüdischen Überlieferung. Aus der Erde des Prager Ghettos geformt, beschützt er die Seinen, bis er außer Kontrolle gerät.
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Das trügerische Wasserpferd Schottlands. Es lockt Reiter auf seinen Rücken, die klebrige Haut hält sie fest, dann zieht es sie in die Tiefe.
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Der gehörnte Begleiter des Nikolaus aus den Alpen. Wo der Heilige belohnt, straft der Krampus mit Rute und Korb.
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Der Herr des slawischen Waldes. Ein Gestaltwandler, der Wanderer in die Irre führt und zugleich Tiere und Bäume beschützt.
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Der gehörnte Dämon Japans mit eiserner Keule. Höllenwächter und Unheilsbringer, den man zu Setsubun mit Bohnen aus dem Haus vertreibt.
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Der Wassergeist ertrunkener Frauen der slawischen Folklore. Mit Gesang lockt sie Männer ins Wasser, verspielt und rachsüchtig zugleich.
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Der Berggeist Japans, halb Mensch, halb Vogel. Einst Unruhestifter des Buddhismus, dann Schutzgeist und Meister der Kampfkünste.
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Die Schneefrau der japanischen Berge. Übernatürlich schön und tödlich, erfriert sie Reisende im Schneesturm mit ihrem Atem.
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Die „hüpfende Leiche" Chinas. Von der Totenstarre versteift bewegt sie sich springend fort und jagt die Lebenskraft (qi) ihrer Opfer am Atem.
Eintrag lesen →Wie dunkel darf es werden?
Von „unheimlich" bis „bodenlos": In Dark Folklore ordnen wir alle Wesen nach ihrer Dunkelheitsstufe und erklären, was hinter den Monden steckt.
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